Olivenöltest durchgeführt von Stiftung Warentest

 

Wie schmeckt ein gutes Olivenöl?

Frisches, sehr gutes Olivenöl sollte kräftig fruchtig sein. Es darf bitter schme­cken und auch scharf sein. Und wenn diese Geschmack­seindrücke in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen und der Geschmack lange im Mund anhält, dann gibt es sehr gute oder zumindest gute Noten.

  • Gutes Öl einkaufen. Ein gutes Olivenöl lässt sich weder am Etikett noch am Herkunfts­land erkennen. Auch der Preis bietet keinen verläss­lichen Anhalts­punkt: Im Test war das eine der beiden teuersten Öle der Testsieger, das andere der Verlierer. Selbst Bio-Siegel und EU-Herkunfts­siegel garan­tieren kein einwand­freies Öl. Experten empfehlen, möglichst junges Olivenöl zu kaufen. Über die Angabe des Ernte­jahrs – sie ist freiwil­lig – können Verbraucher Rück­schlüsse auf das Alter eines Oliven­öls ziehen.
  • Guten Geschmack erkennen. Wenn „natives Olivenöl extra“ fruchtig, leicht bitter und scharf schmeckt, spricht das für eine sensorisch gute Qualität. Wenn das Öl aber durch sensorische Fehler wie stichig, ranzig oder modrig auffällt, hätte es normaler­weise nur als „nativ“ und nicht als „nativ extra“ verkauft werden dürfen. Kaufen Sie ein Öl, das Sie geschmack­lich nicht über­zeugt, nicht wieder.

Quelle: https://www.test.de/Olivenoel